Medizintechnische- und Nutzungsspezifische Anlagen

  • Medizinische- und Laborgastechnische Versorgungsanlagen
  • Wand- und Deckenversorgungseinheiten
  • Medienversorgungsanlage
  • Reinstraumtechnologie
  • Kryotechnik
  • Reinstwasser
  • Hydranten
  • Sprinkleranlagen
  • Küchentechnische Anlagen
  • Wäscherei- und Reinigungsanlagen
  • Entsorgungsanlagen

 

Die medizintechnischen und nutzungsspezifischen Anlagen sind vielfältig und werden in den unterschiedlichsten Gebäudetypen verbaut und geplant. Hierbei handelt es sich von Medizinischen- und Laborgasen, Reinstraumtechnologien, Küchentechnische Anlagen bis zu Entsorgungsanlagen, um nur einige zu nennen.

Rein- und Reinsträume werden überall dort benötigt, wo schon kleinste Partikel die Arbeitsabläufe stören, wie z.B. in Operationsräumen in Krankenhäusern, in der Halbleiterfertigung, der medizinischen Forschung, der keimfreien Lebensmittelproduktion oder der Pharmazie um nur einige Bereiche zu nennen. Ähnliches gilt für Reinstwasser, welches im Gegensatz zu Trinkwasser keinerlei Fremdstoffe enthalten darf und für bestimmte technische Prozesse auch in der Medizintechnik oder Lebensmittelindustrie benötigt wird. Hierfür werden Anlagen eingesetzt, die mittels Umkehrosmose gelöste Salze, Bakterien, Keime, Partikel und organische Substanzen aus dem Wasser herauslösen.

Druckluftanlagen stellen pneumatische Hilfsenergie mittels expansionsfähiger, komprimierter Luft zur Verfügung und bestehen in der Regel aus einem Druckerzeuger, einem Druckspeicher und einer Verteileinrichtung.  In unserer Planung kommen die sogenannten DL-Anlagen vor allem in der Krankenhausplanung vor. Luft wird hier als gereinigtes und aufbereitetes Atemgas, gemäß Europäischem Arzneimittelbuch, in einem stationären Druckluftnetz verteilt oder mittels Atemschutzkompressoren in Druckluftflaschen gespeichert und bei Bedarf über Atemregler verwendet. Durch die Aufstellung redundant betriebener Quellen (Drucklufterzeugung + Aufbereitung) in voneinander abgetrennten Räumen, kann ein Maximum an Sicherheit für die Bereitstellung erzeugt werden. Druckluft wird darüber hinaus aber z.B. auch zur Kühlung verwendet, da sich Druckluft, wie die meisten anderen Gase auch, bei der Entspannung abkühlt (Joule-Thomson-Effekt).

 

Warum man in Fachkreisen die TGA-Planung für Krankenhäuser die „Königsdisziplin“ nennt!

Gerade im Gesundheitswesen ist es Lebensnotwendig, dass ein perfektes Zusammenspiel der unterschiedlichen Systeme und Techniken gewährleistet wird. Neben absoluter Versorgungssicherheit und der Einhaltung höchster Hygienestandards spielen natürlich auch Komponenten wie Komfort und Energieeffizienz eine Rolle. Nur so ist es zu gewährleisten, dass z.B. in OP-Sälen optimal aufeinander abgestimmte Technik geplant wird.  Das Zusammenspiel von Architektur, Gebäudetechnik und Medizintechnik in Krankenhaus-Bauprojekten darf man demnach getrost die Königsdisziplin der TGA-Planung nennen.

Unser Planungs- und Ingenieurbüro ist seit vielen Jahren auch in der Planung für technische Gebäudeausrüstung in Krankenhäusern tätig.
Die dadurch erlangten, umfassenden Kenntnisse der Arbeitsprozesse in Kliniken setzen wir ein, um individuelle, herstellerneutrale und technisch ausgefeilte Lösungen für unsere Projekte zu erarbeiten, ohne dabei die Wirtschaftlichkeit aus den Augen zu verlieren. Für die technische Planung eines Neubaus, eines Umbaus oder auch einer Sanierung stehen wir in stetigem Dialog mit unseren Auftraggebern, deren Architekten und technischen Abteilungen.

 

Sie haben Fragen zu einzelnen Leistungen oder möchten Ihr Projekt mit uns realisieren? Gerne planen unserer Experten*innen, zukunftsorientiert mit Ihnen Ihr Bauvorhaben.
Kontaktieren Sie uns gerne, wir freuen uns auf Ihr Projekt.